Manshardtstraße (Radroute 1)
vermutete Bauzeit: 1. April 2020 bis 31. Dezember 2026Alter Zustand
Beidseitig waren Hochbordradwege unterschiedlicher Breiten und Qualität vorhanden. Seit einigen Jahren läuft der offene Bau der U4, sodass häufig gar keine Wege vorhanden sind.
Planung
Beidseitig sind meist asphaltierte Hochbordradwege mit rund 2,75m Breite geplant. Sie verlaufen zwischen dem Gehweg und dem Grünstreifen. Zwischen den Bäumen werden teilweise auch KFZ-Parkplätze eingerichtet.
Ab Stoltenstraße bis Rudolf-Roß-Allee ist ein 2,75m breiter Kopenhagener Radweg vorgesehen. Er wird ebenfalls asphaltiert, kann an den U-Bahn Eingängen aber etwas schmaler ausfallen. Mindestens stehen jedoch 2,4m zur Verfügung.
Ausnahme ist die Bushaltestelle Stoltenstraße auf südlicher Seite. Hier wird der Radweg unterbrochen und über die Haltefläche des Busses geführt. Wer an einem wartenden Bus vorbeifahren möchte, muss sich in den Mischverkehr mit den Autos begeben.
An einmündenden Nebenstraßen ist der Radweg durchgängig und wird nicht abgesenkt. Ausnahme: der Querkamp wird ebenerdig angebunden und daher eine Rampe auf dem Radweg notwendig.
Die Kreuzungen mit Legienstraße / Graßmannweg und Dannerallee werden zu Kreisverkehren umgebaut. Dazwischen gibt es keine eigenen Radwege und es muss im Mischverkehr mit den KFZ gefahren werden. Erst danach gibt es auf der Südseite eine Rampe zum vorhandenen Hochbordradweg. In der Gegenrichtung soll dagegen ab Höhe Silberberg ein Kopenhagener Radweg beginnen und hinter der Bushaltestelle vorbeiführen.
Hinzu kommen zahlreiche Möglichkeiten Fahrräder abzustellen.
Meinung
Die Stadt sollte eine Planung wie diese als neuen Standard anstreben. Ordentliche, abgetrennte Radwege. Angenehm breite Gehwege und dazu ausreichend Bäume. An unwichtigen Nebenstraßen erhalten Fuß- und Radverkehr klar Vorrang. Lediglich ein paar Sitzbänke fehlen, die gerade für ältere Leute wichtig sind.
Quelle
Lageplan und Erläuterungen (April 2024)
Vermutete Bauzeit
1. April 2020 bis 31. Dezember 2026 – der Zeitraum ist nur zur groben Orientierung. Durch Abstimmung der Baustellen untereinander („Baustellenkoordination“), politische Beschlüsse die eine Neuplanung erfordern, Personalmangel in den Ämtern und ähnlichem verschieben sich die Termine häufig. Für tagesaktuelle Infos siehe hamburg.de/baustellen.