Hammerbrookstraße – Süd
vermutete Bauzeit: ab Sommer 2026Alter Zustand
In Richtung Norden war mal ein rund 70cm schmaler Hochbordradweg vorhanden. In Richtung Süden gab es keinen durchgängig benutzbaren Radweg, sodass auf der Fahrbahn gefahren werden musste. Wegen Leitungsarbeiten ist die Straße seit einigen Jahren eine Baustelle mit abweichender Führung.
Planung
Prinzipiell sind beidseitig je rund 2,25m breite Radfahrstreifen geplant. Sie werden teilweise als Protected-Bike-Lane hergerichtet. Weil die Trennelemente zu den KFZ etwas Platz brauchen, bleiben hier noch 2,0m nutzbare Breite.
An den Bushaltestellen werden die Radwege als 2,0m breite Hochbordradwege zwischen Gehweg und Wartebereich der Fahrgäste geführt.
An der Kreuzung mit der Süderstraße entsteht ein umlaufender Hochbordradweg. Zum Queren sind jeweils eigene Aufstellflächen vorhanden. An den anderen Einmündungen ist direktes Linksabbiegen vorgesehen. Nur an der Nordkanalstraße werden dafür Aufstelltaschen aufgemalt.
Hinzu kommen zahlreiche neue Fahrradbügel und eine Sitzgruppe am Mittelkanal.
Meinung
Mit der Planung nach neuem Hamburger Standard erhält die Hammerbrookstraße durchgängige, eigene Radwege in beide Richtungen. Super! Auch die Lösung an der Süderstraße kann sich sehen lassen.
Leider lässt die Stadt auf langen Abschnitten die Trennelemente entfallen, um KFZ-Parkplätze schaffen zu können. Im nahegelegenen Steindamm funktioniert dieser Ansatz nur schlecht und der Radweg ist häufig nicht benutzbar. Hoffentlich klappt es hier besser.
Die Planung unternimmt auch nichts, um unachtsames Rechtsabbiegen von LKW-Fahrern zu verhindern. Engere Einmündungen würden die Abbiegeschwindigkeit deutlich senken. Da es nur eine Nebenstraße ist, wäre auch die Mitbenutzung der Gegenfahrbahn zum Rechtsabbiegen für die wenigen LKW denkbar.
Quelle
fertiger Entwurf, Erläuterungen und Karte
Vermutete Bauzeit
ab Sommer 2026 – der Zeitraum ist nur zur groben Orientierung. Durch Abstimmung der Baustellen untereinander („Baustellenkoordination“), politische Beschlüsse die eine Neuplanung erfordern, Personalmangel in den Ämtern und ähnlichem verschieben sich die Termine häufig. Für tagesaktuelle Infos siehe hamburg.de/baustellen.