Friedensallee – Abschnitt 1 um S-Bahrenfeld (Radroute 7)
vermutete Bauzeit: 10. März bis Herbst 2026Alter Zustand
Direkt unter den Gleisen gibt es keine Radwege. Die Auf- bzw. Ableitungen sind schlecht zu erreichen bzw. gefährlich.
Eine sinnvolle Querungsmöglichkeit von der Hegarstraße zum Weg nördlich der Gleise besteht nicht. Hier soll später einmal eine neue Bezirksroute verlaufen.
Planung
Unter den Gleisen wird auf beiden Seiten ein rund 1,90m breiter Schutzstreifen aufgemalt. Davor bzw. danach schließen Radfahrstreifen an, die mit 1,65m bis 2,5m unterschiedlich breit ausfallen. Im Osten (Innenstadtseite) überwiegen 1,6m, im Westen 1,75m.
Die Querungshilfe mit Ampel direkt unter den Gleisen entfällt und wird durch Ampeln direkt an den Einmündungen Friesenweg bzw. Hegarstraße ersetzt. Letztere wird zu einer vollständigen Kreuzung ausgebaut, um die Friedensalle geradlinig queren zu können.
Die Bushaltestellen sind künftig direkt gegenüber und von der S-Bahn aus gesehen „hinter“ der Hegarstraße. Sie unterbrechen jeweils die Radfahrstreifen. Wer sich auf der Fahrbahn einordnet, kann auch an wartenden Bussen vorbeiradeln.
Am westlichen Ende schließen die Radwege an die vorhandenen Hochbordradwege an. Siehe Planungsabschnitt 2 für die dort angedachten Änderungen.
Meinung
Der Umbau steht seit 12 Jahren aus und spricht Bände wie wenig der Stadt am Radverkehr liegt. Immerhin sind die Standards heute höher als damals, was in der Planung berücksichtigt wurde.
Gut sind die durchgehenden Radwege, auch wenn sie wegen der Enge unter den Gleisen nicht vom KFZ-Verkehr getrennt werden. Angesichts der massiven Von-Sauer-Straße und Behringstraße hätte man sich aber ruhig fragen dürfen, ob die Friedensalle als dritter Autobahnzubringer noch zeitgemäß ist.
Quelle
- Zeitungsartikel zum Umbau [€] (März 2026)
- fertiger Entwurf, Erläuterungen und Karte (Januar 2026)
Suspected construction period
10 March till autumn 2026 – the estimate is a rough guide only. Due to coordination of construction times, political decisions which require re-planning, shortage of staff and similar reasons, the actual construction period changes often. For daily updated infos, see hamburg.de/baustellen.