Geffcken- und Heilwigstraße (Bezirksroute Nord N2)
Alter Zustand
Auf der Heilwigbrücke beginnt bzw. endet der Hochbordradweg im Kurvenbereich zur Geffckenstraße. Ab dort fährt man im Mischverkehr bei Tempo 50. Weil kurz nach der Einmündung der Heilwigstraße KFZ parken, muss man sich aus der Kurve heraus direkt einordnen, was etwas Erfahrung benötigt.
In der Heilwigstraße fährt man ebenfalls im Mischverkehr. Stellenweise sind dort noch alte Radwegreste vorhanden, die man wegen fehlender Aufleitung nicht praktisch erreichen kann.
Planung
Beide Straßen sollen vor allem für den Fußverkehr verbessert werden. Dazu werden mehr Querungsstellen geschaffen und Parkbänke aufgestellt.
Die alten Radwegreste werden den Gehwegen zugeschlagen. In der Heilwigstraße wird Tempo 30 angeordnet. Auch werden einige Radanlehnbügel aufgestellt.
Die Heilwigstraße wird als Gehwegüberfahrt angeschlossen. Von der Brücke kommend wird der Radweg etwas verlängert, sodass man sich auch erst nach der Kurve in den Mischverkehr einordnen muss.
Meinung
Die Heilwigstraße wird durch den Umbau zur Tempo-30 Zone den KFZ-Schleichverkehr besser heraushalten. Weil der Störfaktor Auto wegfällt, könnte die Straße eine attraktive Strecke für den Rad- und Fußverkehr werden. Ggf. muss die Stadt nachsteuern, sollte es weiterhin Schleichverkehr geben.
Damit die Feuerwehr noch gut durchkommt, wird die Geffckenstraße keine Tempo-30-Zone mit Einengungen. Das ist nachvollziehbar. Trotz üppigem Platz richtet man aber keine Radfahrstreifen ein, sondern schafft lieber KFZ-Parkplätze. Das ist eine Frechheit, da die privaten KFZ auch alle auf den Privatgrundstücken vor den Häusern parken könnten.
Außerdem zeigen die Niederlande klar, dass der Radverkehr schneller Platz macht als der behäbige Autoverkehr. Aus reiner Autoliebe bremst man die Feuerwehr aus und schafft eine unattraktive Radverbindung. So entsteht keine brauchbare Bezirksroute.
Quelle
1. Entwurf: Lagepläne und Erläuterung (Juli 2026)